Jana Haas
Muß mein Partner spirituell sein?
Du wirst nicht glaube wie häufig diese Frage an mich gestellt wird.
Vor allem Dingen von weiblichen spirituellen Publikum. Ich kann sagen, das die
Damen darunter leiden, daß sie mit ihren Partnern über das, was sie im Innersten zusammenhält nicht austauschen können.
Wenn der Partner ein Zyniker ist leiden die Frauen noch mehr. Wenn der Partner sie bei ihrem Bedürfnis nach Spiritualität ausgrenzt.
Spiritualität ist ein Grundbedürfnis wie Essen und Gemeinschaft. Ich kann aber auch verstehen, wenn ich die Hardcore- Spiritcomunity anschaue, nicht alles ist Gold was glänzt, und vieles ist ja wirklich auch Unsinn. Und da in diesem Esotherischen Markt heraus zufinden was ist Betrug, was ist Schizophrenie und was ist wirklich heilig, dienlich, liebevoll, nachvollziehbar, ehrlich, umsetzbar, vertrauenswürdig, das ist auch wahrlich nicht immer einfach.
Damit möchte ich dir sagen, verstehe du deinen Partner in deiner Empathie.
Sowohl auch dein Partner sollte dich in seiner Empathie dich verstehen. Es ist natürlich wunderschön wenn man einen Partner hat auf Augenhöhe mit dem man sich gerade über solche Herzensangelegenheiten, Empfindungen wie Spritualität austauschen kann. Würdevoll und miteinander mit der Lebensphilosophie gedeihen wachsen oder gar etwas aufbauen. Doch tatsächlich ist das eher die Seltenheit. Und deshalb solltest du deine Beziehung, wenn es denn so ist, nicht verurteilen oder an die Angel hängen, sondern verstehen: “ Es ist wie es ist“, sagt die Liebe. Liebe bedeuetet ja annehmen, integrieren, cooperieren. Das sind auch cosmogetische Gesetzmäßigkeiten die ich ja lehre und nach denen ich lebe. Für mich persönlich ist das unvorstellbar, nun ich bin ich. Für mich ist ja Spiritualität mein gesamtes Leben, nicht nur privat sondern auch beruflich. Für mich ist es unvorstellbar mit einem Partner zu sein mit dem ich mich nicht darüber austauschen könnte. Weil dieser Austausch schenkt mir Vertrauen und motiviert mich mich noch mehr meinen hellsichtigigen Fähigkeiten zu stellen und sie auszubauen.
Zum Beispiel wenn mir mein Mann eine Frage stellt bezüglich des Lebens auf die ich keine Antwort hab, motiviert es mich diese Frage an die Engel zu stellen um Antworten zu bekommen und mich mit meinem Mann darüber auszutauschen. Und dieser Austausch führt dazu, daß er in seiner männlichen Intuition und Intelligenz nach einigen Überlegungen zu dem gleichen Ergebebnis kommt. Und so bereichern wir uns gegenseitig, ich mit meiner weiblichen Intuition und er mit seiner männlichen Intuition und deshalb wird uns auch nach 25 Jahren Beziehung niemals langweilig. Jeden Tag lernen wir aneinander. Und ich weiß daß es vielen Frauen so geht, daß sie sich das sehnlichst wünschen. Aber gleichzeitig sagt mein Mann in seinem wissenschaftlichen, medizinischen Geist: „schwebe du da mit den Engeln, sei du so luftig. Ich bleibe immer bodenständig als Gegenpol und halte dich damit du nicht abhebst an deinen Füßchen hier auf der Muttererde fest“. In dem er mich hinterfragt im positiven Sinne des Wortes indem er reflektiert, in dem er mir hilft Dinge zu Analysieren, meine Erkenntnisse, Wahrnehmungen nachvollziehbar zu machen.
Davon profitiere ich, indem ich mehr und mehr schaffe das grenzenlose Universelle zu benennnen und auf dem Punkt zu kommen. Mein Mann stellt da einen Gegepol dar, das bedeutet nicht das er perfekt ist, es gibt keinen perfekten Menschen, das bedeutet auch nicht das ich perfekt bin oder unsere Beziehung. Es gibt keine Perfektion es gibt nur Vollkommenheit in welcher wir unsere Seelenstärken haben uns entsprechend zu Entwickeln. Das macht Vollkommenheit aus: Die Entwicklungsfähigeit und dann möchte ich noch sagen, egal wie deine Partnerschaft ist, es gibt ja einen Grund warum ihr zusammenseit, euch liebt und das ist ja das Wichtigste. Liebe und Respekt gegenseitig. Habt ihr genügent Raum euch aneinander zu entwickeln andem wie ihr seit. Wo sind die Gemeinsamkeiten worüber ihr euch austauschen könnt.
Um auf die Frage zurück zu kommen: Muß mein Mann auch spirituell sein?
Müssen tut hier niemand etwas. Und es ist ein Gedankenfehler, es führt zu toxischen Verhalten wenn wir nicht aufpassen, den eigenen Partner weniger spirituell zu bewerten und sich als mehr spirituell. Das sind versteckte Egospiele des verletzten inneren Kindes. Das dürfen wir nicht das soll nicht sein. Liebe bedeuten den anderen so wie er ist anzunehmen nicht an ihm rumzubasteln wie spirituell er doch sein müsse. Du kannst sehr wohl von dem, wie er ist profitieren, vorrausgesetzt es ist keine toxische Beziehung, er blockiert dich indem er dir erniedrigt. Aber wir können nicht erwarten uns mit dem Partner über alles austauschen zu können. Wir müssen eher das Verbindende betonen und nicht an Trennenden festbeissen.
Weder dein Mann ist perfekt noch du bist perfekt. Doch lieben bedeutet den anderen mit all seinen Schwächen und Stärken anzunehmen, aufeinander zugehen und gemeinsames Fördern und dann gedeiht auch jede Beziehung. Dein Mann muß nicht spirituell sein, Hauptsache er bremst dich nicht aus. Er respektiert deine Interessen. Vielleicht ist er gnadenloser Fußballfan und du kannst nichts mit Fußball anfangen, dann kann er von dir auch nicht erwarten, daß du Fußballfan bist. Aber er kann schon erwarten, das du ihm respektierst und ihm sein Interesse und seine Aktivitäten gönnst. Und euch müßte einfach was anderes verbinden, nämlich gemeinsame liebevolle Werte. Habt mehr Spaß miteinander anstatt euch zu bewerten.
Und natürlich verstehe ich das Bedürfnis, das was man jetzt in der Meditation erlebt hat und oder in einem guten Buch gelesen hat sich darüber auszutauschen. Weil das bewegt einem enorm und man braucht Resonanzen und Reflektion.
Dann suche dir Freunde mit gleichem Interesse, sowie beispielsweise dein Mann Fußballfreunde sucht und online gibt es ja genug Comunities, auch auf meinen Kanälen, aber fokusiere dich nicht ausschließlich aufs online sondern aufs analoge. Du wirst staunen wenn du entspannt mit deiner Spiritualität umgehst wie viele Menschen in deinem Umfeld sich als Spirituell entlarven.
Und wenn du zu spirituellen Kursen und Events gehst. Es ist völlig normal das in den Pausen Gemeinschaften entstehen und man sich gern trifft und meditiert. Und über jahre Freundschaften sich verfestigen und sich entwickelt und man gemeinsam auch Lebensthemen bespricht die einem beschäftigen.
Spiritualität in der Partnerschaft muß nicht zwingend die gleiche Sprache haben,
Dein Mann ist sicher spirituell auf seine Weise, alleine schon, daß er dich liebt. Es geht ja letzendlich nicht um das plakative Wort: Spiritualität, die ja die Hinwendung nach Innen und in Gottverbundenheit über sich selbst dastellt sondern in Wirklichkeit geht es in der Spiritualität doch um gelebte Liebe.
Und wenn du deinem Mann als nicht spirituell bewertest, ist das ja das Gegenteil von gelebter Liebe.
Und wenn du deinem Mann umarmst so wie er ist, so ist das gelebte Liebe.
Wenn du siehst dein Mann schimpft sich zwar nicht spirituell, aber wenn du in Not bist, ist er für dich da, dann ist das gelebte Liebe. Was gibt es spirituelleres als sich aufeinander verlassen zu können und verbunden zu sein. Spiritualität ist ja Verbundenheit nicht wahr.
Und mir verschlägt es jedesmal die Sprache wenn ich in Hardcore-esotherischen Kreisen in welchen ich mich weniger bewege. Ich sehe das Menschen ihre Beziehungen auflösen, weil sie sich als besonders erleuchtet empfinden, aber ihr Mann ist ja noch nicht soweit, ist ja noch nicht so erleuchtet. Und das ist ja die höchste Form von Ablehnung also das Gegenteil von Spiritualität. Und dann kommen sie mit einem vermeindlich spirituellen Mann, den sie in so einem Seminar kennengelernt haben zusammen und dann knallt es aber über kurz oder lang. Weil die Probleme sind doch die gleichen, die Psyche ist doch die gleiche.
Die Hausaufgaben sind noch die gleichen, ob du dir ein spirituelles weißes T-shirt anziehst oder nicht. – jetzt einfach nur bildhaft gesprochen.
Spiritualität ist das tiefe Empfinden der Hinwendung zu deiner eigenen Herzlichkeit und damit die Hinwendung voller herzlichkeit zu deinem Mitmenschen. Dabei dürfte es überhaupt keine Rolle spielen ob sie sich spirituell schimpfen oder eben nicht.
Und außerdem ist Spiritualität nicht zu verallgemeinern. Das ist höchst individuell. Weil Spiritualität keine Religion in erster Linie ist. Religion basiert auf einem blinden Glauben das was die Religion einem vorgibt, friß oder stirb, glaub dran, an die jungfräuliche Geburt und an was weiß ich was.
Wenn wir das sinnbildlich betrachten können wir damit ja auch was anfangen und nicht wortwörtlich. Aber Spiritualität und das was ich sagen möchte, basiert nicht auf blinden Glauben, sondern auf persönliche innere Erfahrungen in sich selbst. Deine meditativen Erfahrungen, deine eigenen intimen Gottbegegnungen, auf die Außeinandersetzungen mit deiner eigenen Intuition, mit deinem eigenen inneren Wissen, mit deiner Außeinanderseztung mit dir selbst.
Spiritualität ist ein Weg nach Innen, der die größte Persönlichkeitsentwicklung auch mit sich bringt, hin zum allumfassenden Erfolg. Und damit wird auch dein Partner auf seine Weise seine Spiritualität haben.
Ich habe vor kurzen eine Weltreise genossen und ich habe 4 Monate Auszeit gehabt
und ich war inkognito da. Enfach einmal genossen ich selbst zu sein außerhalb der Rolle der spirituellen Autorin, habe meine spirituelle Praxis selber praktiziert in meinen Meditationen im Zimmer und ich habe genossen zu sehen wie gehen die Menschen mit mir um wenn sie mich nicht mit der Rolle der großen spritutellen Autorin identifizieren. Sondern einfach: „Hallo ich bin Jana. Punkt“.
Das war sehr faszinierend zu beobachten das Verhalten das war gut. Und irgendwann bin ich auf der Weltreise enttarnt worden, erkannt worden weil auf meinem Büchern bin ich ja auf vielen auf dem Cover drauf. Ich bin trotzdem in der Urlaubstimmung entspannt geblieben und habe meine Spiritualität meine Bücher niemanden an die Nase gebunden, aber ich staunte nicht schlecht wie Menschen auf mich zukamen von denen ich nie gedacht hätte, daß sie auf inrgendeine Form spirituell sind. Das sie zu mir kamen und plötzlich so über ihre Nahtoderfahrungen berichtet haben, oder über ihre Wahrnehmung in der Kapelle die sie gerade erlebt haben auf dem Kontinent auf dem wir gerade waren. Ich hab einfach nur zugehört und nur beobachtet und gestaunt wie interessant es ist, wie unterschiedlich der spirituelle Ausdruck, Vorstellungen, Verständnis ist und ich habe zu jeder Vorstellung und Religion absolutes Respekt und Achtung gehabt und konnte mit meiner Empathie auch sehr viel Wissen auch dadurch gewinnen.
Und mit vielen Menschen die mir auf der Weltreise begegnet sind, bin ich immer noch mit Instagram oder auf Whatsapp in Kontakt und ich hab niemanden da korrigiert oder belehrt oder bewertet. Es war mir einfach nur eine Freude ihnen zu begegnen.
Und deshalb liebe deine Partnerschaft so wie sie ist. Unterstützt euch einander beim Gedeihen auf die Weise wie ihr es könnt. Geh du deinen Interessen nach und freue dich, dass dein Partner seinen Interessen nach geht. Jeder sollte so was eigenes auch ruhig haben. Schenke jedesmal wenn du den Gedanken hast mein Partner sollte spiritueller sein, deinen Parnter ein Lächeln. transformiere so diesen Mangel indem du durchatmest an deinem Partner denkst, Liebe in dein Herz hinein lässt und vom Herzen auch über Entfernung in deiner inneren Stelle, in deinem Lächeln sagst: „Ich liebe Dich, es ist schön daß du so bist wie du bist“
Und schon spürst du wie aus diesem Mangel eine Fülle wird an liebe und dass Stärkt eure Verbindung der Liebe – du bist Liebe.


